Beim Rollenspielen gefilmt

Rollenspiel ist meiner  Meinung nach ein Hobby, das mehr Fans verdient. Aber leider ist es gar nicht so leicht, zu erklären, wie das Spiel überhaupt funktioniert und was seine Faszination ist ausmacht. Deshalb habe ich sofort ja gesagt, als ein Redakteur des Radiosenders FM4 mich gefragt hat, ob er bei uns einen Beitrag für eine neue Webvideoreihe des Senders drehen kann. Bei der FM4 Bildungskarenz geht es darum, Leute mit besonderen Hobbys zu besuchen und zu lernen, wie diese funktionieren. Oder eben in unserem Fall, einen Abend lang bei der Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns mitzuspielen.

Es ist wirklich nicht leicht, die Dynamik eines Rollenspielabends filmisch einzufangen, weil doch vieles im Kopf und in der Gruppendynamik passiert. Aber ich glaube, der Beitrag ist doch ganz nett geworden. Und vielleicht mögt ihr nächstes Mal hierher verlinken, wenn euch jemand fragt, warum ihr da immer stundenlang um den Küchentisch herum sitzt.

Danke an Natascha, Joel, Markus und Felix fürs Mitspielen!

6 Comments

  1. Lässiger Film! Schön, bei sowas mal zuschauen zu können.
    So viel Fantasie, aber keine Frauenrolle für eine Frau, das find ich ein bisschen schade. Wenn man schon in der Position ist, eine eigene Welt zu schaffen, warum dann nicht eine, wo jeder seine Da(bei)seinsberechtigung hat? So viel Gedöns um ein Stückchen Schniedel, davon gibts doch IRL schon genug. 🙂

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    • Das war ihre Entscheidung. Es gibt sogar fixe Frauenrollen in der Expedition. Aber ich glaube, es kann auch nervig sein, immer auf die Frauenrollen gepachtet zu sein. Wenn es ihr mehr Spaß macht, einen Mann zu spielen, dann bietet das Spiel zum Glück auch diese Möglichkeit.

      Wir haben halt auch Lust, uns in eine Zeit hineinzuversetzen. Die Zwanziger waren einerseits eine Zeit, in der die Frauenbewegung große Sprünge machte. Aber andererseits auch eine schrecklich sexistische und rassistische Zeit. Und es kann spannend sein, dieses Spannungsfeld auszuloten. Oder halt auch nerven.

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